Sony ULT TOWER 5 im Test: 300 Watt, XLR und Auracast im Party-Turm

Sony ULT Tower 5 Test 9

Sony erweitert die ULT POWER SOUND Serie nach unten. Der ULT TOWER 5 (Modellbezeichnung SRS-ULT500) sitzt unterhalb von ULT TOWER 7 und ULT TOWER MAX, bringt aber Anschlussoptionen mit, die man in dieser Klasse selten sieht. Symmetrische XLR-Buchsen als Ein- und Ausgang, ein Cinch-Eingang für das DJ-Kit, USB Type-C für USB-Audio und ein 6.3-mm-Mikrofoneingang für Karaoke. Dazu Bluetooth 5.3 mit LDAC, Party Chain über Auracast und eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden.

Technische Daten im Überblick

Alle Werte in dieser Tabelle stammen ausschliesslich von der offiziellen Sony-Produktseite und dem Datenblatt für die Schweiz.

MerkmalAngabe Sony
ModellSRS-ULT500
LautsprechertypWoofer / Hochtonlautsprecher (L/R)
Anzahl Treiber1x Woofer, 2x Hochtonlautsprecher
TreibergrösseWoofer ca. Φ 230 mm, Hochtöner ca. Φ 60 mm
Verstärkerleistungbis zu 300 W (Angabe aus der Feature-Beschreibung, nicht aus dem Datenblatt)
Sound-ModiULT1, ULT2, FLAT, LIVE
Lautstärkestufen50
SignalverarbeitungDSEE, Klangfeldoptimierung, horizontale / vertikale Klangabstimmung
Equalizer10 Bänder, benutzerdefiniert
BluetoothVersion 5.3
ProfileA2DP, AVRCP, SPP, PBP
CodecsSBC, AAC, LDAC
Übertragungsbereich BT20 Hz bis 20’000 Hz (Sampling-Frequenz 44.1 kHz)
Funkband2.4 GHz
Mehrgeräte-BetriebStereo Pair, Party Chain
Ein- und AusgängeCinch (IN), XLR (IN), XLR (OUT), USB-A, USB Type-C, Mikrofon (Φ 6.3 mm)
AppSony Sound Connect
Akkulaufzeitca. 20 Std.
StromversorgungWechselstrom 120 bis 240 V, 50 / 60 Hz, intern aufladbar
USB-Ladefunktionja
SchutzartIPX4 (bei vertikaler Aufstellung)
Beleuchtungja
Abmessungen (B x H x T)ca. 358 x 534 x 280 mm
Gewichtca. 12.7 kg
Standby-Verbrauch0.3 W
Netzwerk-Standby2.0 W (Bluetooth aktiv, alle Anschlüsse verbunden)
LieferumfangNetzkabel
Schweizer Strassenpreisnoch zu verifizieren, zum Redaktionsschluss kein Eintrag auf toppreise.ch

Design und Verarbeitung

Der ULT TOWER 5 misst 358 x 534 x 280 mm und wiegt 12.7 kg. Das ist kein Gerät, das man beiläufig mitnimmt. Sony spricht in der Kommunikation vom tragbaren Partystarter und verbaut dafür vier Tragegriffe, zwei an der Oberseite und zwei seitlich. Bei knapp 13 kg ist das eine Zweipersonen-Angelegenheit über längere Distanzen, oder eben ein Transport vom Kofferraum zum Aufstellort. Das Konzept ist damit näher an einer mobilen PA-Box als an einem Bluetooth-Speaker.

Sony bewirbt den Betrieb sowohl stehend als auch liegend, das Gerät soll die Klangabstimmung automatisch anpassen. Genau hier steckt aber ein Detail, das Sony sehr leise kommuniziert. Die Schutzart IPX4 gilt laut Datenblatt ausdrücklich nur bei vertikaler Aufstellung. Wer die Box also draussen hinlegt, was in der Bildsprache der Kampagne mehrfach gezeigt wird, verlässt den spezifizierten Schutzbereich. Das ist keine Kleinigkeit, sondern eine Einschränkung, die man vor dem Kauf kennen sollte.

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Die Front besteht aus einer rechteckigen Mesh-Bespannung, umlaufend gerahmt von einer LED-Leiste. In der oberen Ecke sitzt die runde ULT-Taste, die gleichzeitig als Drehregler für die Lautstärke funktioniert und synchron zur Beleuchtung leuchtet. Die rückseitigen Anschlüsse liegen hinter einer herunterklappbaren Schutzabdeckung. An der Stelle gibt es anzumerken, dass die ULT-Taste ein wenig raussteht, was dazu führt, dass der TOWER 5 nicht mit dem Mesh nach unten transportiert werden sollte.

Sony verkauft hier aus meiner Sicht das falsche Produkt. Die gesamte Kampagne dreht sich um Lightshow, Karaoke und Skatepark-Ästhetik, während das eigentlich Bemerkenswerte am ULT TOWER 5 in der Anschlussleiste versteckt liegt. Symmetrischer XLR-Ein- und -Ausgang an einer Box für 349 Franken ist kein Party-Gimmick, sondern eine Schnittstelle, die den Lautsprecher in bestehende Setups integrierbar macht. Wer heute eine kleine Beschallung für Vereinsanlass, Hochzeitsapéro oder Bandprobe sucht, findet in dieser Preisklasse kaum etwas Vergleichbares. Dass Sony diesen Punkt auf der Produktseite hinter DJ-Lifestyle-Bildern begräbt, halte ich für eine verschenkte Positionierung.

Umgekehrt nervt mich das Wort «tragbar». Bei 12.7 kg ohne Rollen ist das ein Gerät, das man vom Kofferraum zum Aufstellort bringt, und mehr nicht. Sony schreibt selbst ins Handbuch, dass man beim Tragen an Steigungen besonders vorsichtig sein soll. Das ist ehrlicher als die Kampagne, in der junge Leute die Box beiläufig durch die Gegend schleppen. Dasselbe Muster zeigt sich beim Wasserschutz. Dass IPX4 ausschliesslich bei vertikaler Aufstellung gilt und der Lautsprecher liegend explizit nicht spritzwassergeschützt ist, steht klar im Handbuch. In der Bildsprache liegt er trotzdem auf nassem Beton und auf einer Pick-up-Heckklappe. Das ist kein Produktmangel, sondern ein Kommunikationsproblem, und genau solche Widersprüche gehören benannt.

Ärgerlich finde ich den Netzstecker. Ein proprietär anmutender Anschluss statt eines Kaltgerätesteckers ist bei einem Akkugerät, das man mitnimmt, eine selbst verursachte Schwachstelle. Kabel vergessen heisst hier: kein Ersatz vor Ort. Bei der 300-Watt-Angabe bleibe ich ebenfalls skeptisch, solange Sony keine Messnorm nennt. Eine Wattzahl ohne RMS-Bezug und ohne Klirrgrenze ist eine Werbezahl, keine Spezifikation.

Unter dem Strich sieht das für mich nach einem Gerät aus, das mehr kann, als sein Marketing verspricht, und das gleichzeitig weniger aushält, als seine Bilder suggerieren. Ob sich der Kauf lohnt, entscheidet die Frage, ob man die kabelgebundenen Eingänge tatsächlich nutzt. Wer nur Spotify im Garten hören will, zahlt für XLR und Mikrofonsektion mit. Wer dagegen schon einen Mixer hat, bekommt für CHF 349 möglicherweise das interessanteste Angebot im Segment. Was davon Bestand hat, klärt die Messreihe.

Bedienung und Beleuchtung

Das Bedienfeld sitzt auf der Oberseite und ist bündig ausgeführt. Über die ULT-Taste wechselt man zwischen den Sound-Modi, per Drehung regelt man die Lautstärke. Sony gibt 50 Lautstärkestufen an, was für eine feine Abstufung bei Zimmerlautstärke spricht.

Die Beleuchtung bietet drei voreingestellte Modi und lässt sich über die Sony Sound Connect App weiter anpassen. Bei Party Chain synchronisiert Sony neben der Musik auch die Beleuchtung über alle verbundenen Lautsprecher.

Sony verteilt die Bedienung auf drei Ebenen. Oben Power, Bluetooth und Play/Stop, vorne der ULT-Regler für Lautstärke und die vier Klangprofile, hinten alles Weitere: Eingangswahl, Lightshow, Auracast, Stromsparoptionen und Karaoke. Wer die Box liegend oder wandnah betreibt, muss dafür einmal herumgreifen oder zum Handy.

Sony ULT Tower 5 Test 4

In der App lassen sich zwei Lieblings-Presets auf die ULT-Taste legen, das ist die sinnvollste Konfiguration für den Betrieb ohne Smartphone. Die 56 LEDs bieten drei Modi (BEAT, WAVE, MELLOW). Ihre Abschaltung liegt in der App tief im Untermenü «System», schneller geht es über den Taster auf der Rückseite. Meines Erachtens gehört eine so grundlegende Funktion auf die erste Ebene. Dass sie sich überhaupt vollständig deaktivieren lässt, ist bei Partyboxen aber nicht selbstverständlich.

Konnektivität und Anschlüsse

Hier liegt aus meiner Sicht das eigentliche Alleinstellungsmerkmal. Die Anschlussleiste umfasst:

  • Cinch-Eingang für DJ-Mixer und klassische Line-Quellen
  • XLR-Eingang und XLR-Ausgang, symmetrisch, für erweiterte Setups und Durchschleifen auf weitere Boxen
  • USB Type-C für USB-Audio ab Smartphone oder PC
  • USB Type-A für die Wiedergabe ab USB-Laufwerk
  • Mikrofoneingang Φ 6.3 mm mit eigenem Lautstärkeregler

Der symmetrische XLR-Durchschleifausgang ist der Punkt, der den ULT TOWER 5 von reinen Consumer-Partyboxen abhebt. Sony zeigt in der eigenen Dokumentation eine Konfiguration mit einem Mixer, der zwei Boxen als L und R ansteuert, sowie eine Reihenschaltung auf insgesamt vier Einheiten. Wer bereits mit symmetrischer Verkabelung arbeitet, bekommt hier eine brauchbare Schnittstelle statt eines Klinken-Provisoriums.

Auf der drahtlosen Seite arbeitet Bluetooth 5.3 mit SBC, AAC und LDAC. Multipoint für zwei gleichzeitig gekoppelte Geräte ist vorhanden, ebenso Google Fast Pair für Android. Was fehlt, ist eine Netzwerkanbindung. Es gibt kein WLAN, kein Spotify Connect, kein AirPlay und kein Roon. Für eine Box dieser Grösse und Preisklasse ist das eine bewusste Positionierung als Party- und PA-Gerät, nicht als Streaming-Lautsprecher fürs Wohnzimmer.

Eine Anmerkung zur Spec-Interpretation. Der im Datenblatt genannte Bereich von 20 Hz bis 20’000 Hz ist als Frequenz-Übertragungsbereich der Bluetooth-Verbindung bei 44.1 kHz Sampling-Frequenz ausgewiesen. Das ist eine Angabe zur Signalübertragung und nicht der akustische Frequenzgang des Lautsprechers. Sony publiziert keinen Frequenzgang der Box. Wer die 20 Hz als Tiefbass-Versprechen liest, liest die Tabelle falsch.

Audio: Treiber, Verstärker und Signalverarbeitung

Das Chassis-Layout ist überschaubar und für den Einsatzzweck sinnvoll gewählt. Ein neu entwickelter runder Woofer mit ca. 230 mm Durchmesser übernimmt den Bass, zwei Hochtöner mit ca. 60 mm decken Stimmen und Höhen ab. Sony nennt zusätzlich den überarbeiteten ULT DUCT, der den Luftstrom bei minimierter Verzerrung kontrollieren soll. Der Verstärker liefert laut Sony bis zu 300 W.

Diese 300 W verdienen eine kritische Einordnung. Die Zahl steht in der Feature-Beschreibung, nicht im technischen Datenblatt. Sony nennt weder Messbedingung noch Bezugsgrösse, also weder RMS noch Peak, weder Klirrgrenze noch Lastimpedanz. Eine Watt-Angabe ohne Messnorm ist in der Partylautsprecher-Kategorie leider Standard, aussagekräftig ist sie deswegen trotzdem nicht. Relevant ist der erreichbare Schalldruckpegel bei definierter Verzerrung, und den messe ich selbst.

Die Signalverarbeitung umfasst vier Modi. ULT1 setzt auf tiefen Bass, ULT2 auf kraftvollen, satten Bass, FLAT liefert eine neutralere Basis und LIVE simuliert ein Konzert-Klangfeld. Dazu kommen DSEE zur Aufwertung komprimierter Quellen, eine automatische Klangfeldoptimierung je nach Aufstellung und Umgebung sowie ein 10-Band-Equalizer in der App.

In der Praxis hat mich das überzeugt. Die vier Modi sind keine Abstufungen derselben Bassanhebung, sondern eigenständige Charaktere, und FLAT spielt so ausgewogen, dass ich den ULT TOWER 5 auch abseits von Partybetrieb nutzen würde. Dass sich ein Gerät dieser Kategorie über einen neutralen Modus und einen echten Equalizer bewusst zurücknehmen lässt, ist eine Seltenheit. Für CHF 349 ist das klanglich ein fantastisches Paket.

Party-Features: Party Chain, Stereo Pair und Karaoke

Party Chain läuft über Auracast Broadcast und erlaubt laut Sony die Synchronisation von bis zu 100 kompatiblen Lautsprechern, inklusive Beleuchtung. Ein Tastendruck genügt. Die Liste kompatibler Modelle pflegt Sony separat, hier lohnt der Blick vor dem Kauf, falls bereits ältere Sony-Boxen im Haushalt stehen.

Stereo Pair verbindet zwei ULT TOWER 5 per Bluetooth zu einem echten Links-Rechts-Setup. Das ist die interessantere Option für alle, die nicht beschallen, sondern hören wollen.

Der Karaoke-Modus nutzt den 6.3-mm-Mikrofoneingang. Mikrofonlautstärke, Echo und Tonart lassen sich direkt am Gerät einstellen, die App ergänzt einen Voice Changer. Ein Mikrofon liegt nicht bei, der Lieferumfang beschränkt sich laut Datenblatt auf das Netzkabel. Das funktioniert bei mir im Test mit dem DJI Mic 3 hervorragend. Rückkopplungen gab es dabei erstaunlich wenige.

Akku und Ladeleistung

Sony gibt bis zu 20 Stunden Laufzeit an. Wie bei allen Herstellerangaben dieser Art fehlt die Angabe des Referenzpegels, und genau der bestimmt bei einer 300-W-Endstufe die Laufzeit massgeblich. Die Kapazität des Akkus in Wh oder mAh nennt Sony nicht, ebenso wenig, ob der Akku vom Nutzer oder im Service tauschbar ist. Für ein Gerät mit dieser Preis- und Gewichtsklasse ist das eine relevante Informationslücke, gerade unter dem Aspekt der Lebensdauer.

Immerhin gibt es drei Funktionen, die in die richtige Richtung zeigen:

  • Schnellladung: 10 Minuten Ladezeit sollen 100 Minuten Wiedergabe ergeben
  • Akkupflege: begrenzt die Ladung, um Überladung zu vermeiden
  • STAMINA: Energiesparoption, laut Sony bis zu doppelte Wiedergabezeit bei maximaler Lautstärke

Der Punkt STAMINA verdient eine kritische Nachfrage. Doppelte Laufzeit bei maximaler Lautstärke bedeutet zwangsläufig, dass Pegel oder Dynamik reduziert werden. Wie stark, misst Sony nicht aus. Das steht in meiner Messtabelle.

Beim Standby-Verbrauch ist Sony dagegen sauber: 0.3 W im Standby, 2.0 W im Netzwerk-Standby mit aktiver Bluetooth-Funktion, Umschaltung jeweils nach 15 Minuten. Wer die Funkmodule komplett abschalten will, hält ECHO und LIGHT fünf Sekunden gedrückt.

In meinem Tets hat der lautsprecher bei durchschnittlich halber Lautstärke etwa 19h durchgehalten.

Hands-on ausstehend: reale Laufzeit bei 50 Prozent und bei 80 Prozent Lautstärke, Laufzeit mit aktiver Beleuchtung gegenüber deaktivierter Beleuchtung, Verifikation der Schnellladeangabe und Pegelverlust im STAMINA-Modus.

App und Firmware

Die Steuerung übernimmt Sony Sound Connect. Die App funktioniert wie gewohnt gut. Man findet alle nötigen Optionen.

  • Sony ULT Tower 5 Test App 1
  • Sony ULT Tower 5 Test App 2
  • Sony ULT Tower 5 Test App 3
  • Sony ULT Tower 5 Test App 4
  • Sony ULT Tower 5 Test App 5
  • Sony ULT Tower 5 Test App 6
  • Sony ULT Tower 5 Test App 7
  • Sony ULT Tower 5 Test App 8

Vor- und Nachteile

Pro

  • Symmetrische XLR-Buchsen als Ein- und Ausgang, in dieser Kategorie eine Seltenheit
  • Cinch, USB Type-C Audio, USB-A Wiedergabe und 6.3-mm-Mikrofoneingang decken praktisch jede Quelle ab
  • LDAC neben SBC und AAC, dazu Bluetooth 5.3 mit Multipoint und Fast Pair
  • Party Chain über Auracast mit bis zu 100 Geräten und Stereo Pair für echten Zweikanalbetrieb
  • 10-Band-EQ statt nur Presets
  • Niedriger Standby-Verbrauch von 0.3 W, Funkmodule vollständig abschaltbar
  • Akkupflege und STAMINA-Modus als sinnvolle Ergänzungen

Contra

  • IPX4 nur bei vertikaler Aufstellung, obwohl der Liegebetrieb aktiv beworben wird
  • 12.7 kg machen die Bezeichnung tragbar zur Auslegungssache
  • Kein WLAN, kein Spotify Connect, kein AirPlay
  • 300-W-Angabe ohne Messnorm und ohne Eintrag im offiziellen Datenblatt
  • Weder Frequenzgang noch maximaler Schalldruckpegel publiziert
  • Keine Angabe zu Akkukapazität und Tauschbarkeit
  • Lieferumfang beschränkt sich auf das Netzkabel, kein Mikrofon, keine Transporttasche

Fazit

Der Sony ULT TOWER 5 wird als Partybox verkauft, geliefert wird aber ein erstaunlich ernsthaftes Beschallungsgerät. Symmetrischer XLR-Ein- und -Ausgang, Cinch, USB-Audio über Type-C und ein regelbarer Mikrofoneingang ergeben eine Anschlussausstattung, die in dieser Preisklasse ohne Vergleich dasteht. Klanglich überzeugt vor allem, dass die vier Presets tatsächlich vier Aufgaben erfüllen: FLAT spielt so ausgewogen, dass ich die Box auch abseits des Partybetriebs nutzen würde, ULT2 liefert den Druck, ohne den Rest zu überfahren.

Perfekt ist er nicht. 12.7 kg ohne Rollen machen «tragbar» zur Auslegungssache, IPX4 gilt nur vertikal, und der unübliche Netzstecker gehört bei einem Mobilgerät nicht ins Lastenheft. Das sind Komfortpunkte, keine Konstruktionsfehler.

Klare Kaufempfehlung. Wer den Transport per Auto ohnehin einplant, bekommt für CHF 349 das stimmigste Paket seiner Klasse. Für mich ist der ULT TOWER 5 nicht das Einstiegsmodell der Serie, sondern ihr vernünftigstes.

Definitive Kaufempfehlung!

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Mein Name ist Ramon Heeb und das ist mein Technikmagazin. Ich liebe es Tutorials, Reviews und anderes zu schreiben und so anderen Menschen zu helfen. Ich bin seit einigen Jahren Technik-interessiert und habe technium.ch im Jahre 2019 gegründet.

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